
Gemüse und Obst, aber auch Bananen und Zitrusfrüchte, gehegt und gepflegt von erfahrenen Gärtnern, lieferte der Küchengarten einst für die Küche des Großherzogs. Umgeben von einer Backsteinmauer, mit einem Warm- und einem Kalthaus für die Unterbringung empfindlicher Pflanzen im Winter, war dieser Garten ein wohl abgeschirmtes und nach den Erfordernissen der Zeit ausgestattetes Areal. Zur Bundesgartenschau 2009 in Schwerin wird der Küchengarten seine eigentliche Funktion zurückbekommen, wenn auch mit ganz neuen Inhalten.
Hier werden neueste Züchtungen von Nutzpflanzen gezeigt. Gemüse, Kräuter, Wein sind neben Beerensträuchern und Obstbäumen, aber auch Kletterrosen und Kübelpflanzen zu finden.
Daneben wird der Küchengarten die Publikumsmagneten jeder Gartenschau beherbergen – die Hallenschauen. Insgesamt 20 werden in großzügigen Glashallen zu bestaunen sein.
Die Freiflächen werden in ihrer Gestaltung einen Bogen spannen von der Vergangenheit in die Gegenwart, die uns auch schon einen Ausblick in die Zukunft gewährt: Das Schöne wird sich mit dem Nützlichen verbinden, die Gestaltung und die Nutzung des Küchengartens vor über 100 Jahren werden ihr modernes Spiegelbild während der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin erhalten.
Vor dem historischen Warmhaus präsentieren sich erstmalig alle 13
UNESCO-Biosphärenreservate Deutschlands mit einer gemeinsamen Ausstellung.
Im historischen Großen Kalthaus ist die bisher einzigartige Ausstellung
"Fürstliche Paradiese" zu sehen.