NATURGARTEN
Der Naturgarten ist der östliche Abschluss des Bundesgartenschaugeländes in Schwerin. Hier gibt es nur wenige gestalterische Eingriffe in das natürliche Areal. Ausgehend vom Franzosenweg werden Stege das teils morastige Gelände rund um die Große Karausche, einen Teich, und hin zum Ufer des Schweriner Sees erschließen. Damit ist es dem Besucher möglich, die Natur mit ihren Brüchen, Rörichtbereichen und der Orchideenwiese direkt zu erleben. Im Naturgarten wird auch die zurückhaltende Bewirtschaftung feuchter Wiesen erlebbar. Damit werden dem Gast die Aufgaben und Arbeiten eines Landschaftspflegers nahe gebracht.
Der Naturgarten ist während der Bundesgartenschau der Ort, der für umweltpädagogische Themen prädestiniert ist. In der „grünen Schule“ können Kinder, aber auch Erwachsene, alles über die Zusammenhänge in der Natur erfahren. Mit eigenen Experimenten werden sie herangeführt an die erstaunlichen Abläufe der Natur und die unendlich erscheinende Gestaltungsvielfalt, die Pflanzen und Tiere ohne Zutun des Menschen entwickeln. Ein Kinderbauernhof mit Ziegen, Schafen, Kaninchen und anderen heimischen Nutztieren verdeutlicht daneben den Eingriff in die Natur, den es seit Jahrtausenden gegeben hat. Gleichzeitig ist diese kleine Tierschau eine Möglichkeit, Kindern spielerisch zu verdeutlichen, welche Herkunft unsere heutigen Lebensmittel haben.
Größe:
| ca. 135.000 qm
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Planer:
| Geske und Hack, Berlin
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Ausstellungsinhalte:
| Naturerlebnis
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| | Hauptspielplatz |
| | Kinderbauernhof |
| | "Grüne Schule" |