SCHLOSSGARTEN
Der Schlossgarten ist der größte und vielfältigste Garten der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin und er bietet dem Gast einen einmaligen Einblick in die Gartenbaukunst mehrere Jahrhunderte bis hin zu den Leistungen heutiger Gartendenkmalpflege.
Vom modernen Garten des 21. Jahrhunderts kommende erlebt der Besucher die historischen Gestaltungsideale herrschaftlicher Parks. Vom repräsentativen zentralen Teil des Schlossgartens mit seiner symmetrischen barocken Anlage, in die der Kreuzkanal harmonisch eingebettet ist, führt der Weg in den von Peter Joseph Lenné konzipierten Greenhouse-Garten im Stile eines englischen Landschaftsparks. Diese Gestaltungsidee setzt sich fort im südlichen Teil des Schlossgartens, der für die Bundesgartenschau wieder hergerichtet und zugänglich gemacht wurde. Hier beeindruckt insbesondere der majestätische Baumbestand mit seinen hochragenden Solitären. Der historische Reitplatz, das Hippodrom, wird überragt von mächtigen, geradezu ein Kathedraldach bildenden Baumkronen.
Wieder hergestellte Blickachsen gestatten aus dem nach Süden ansteigenden Gelände immer neue Ausblicke auf das Schweriner Schloss.
Eingebettet in die vorhandene Gartenstruktur werden zur Bundesgartenschau im Schlossgarten die Ausstellung Grabgestaltung und Denkmal, ein Irrgarten und ein Kinderspielplatz nach historischem Vorbild.
Im Schlossgarten findet der Gast auch den zentralen Veranstaltungsort der Schweriner Bundesgartenschau, die Freilichtbühne.
| Größe: | ca. 240.000 qm
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Planer: (südlicher Schlossgarten)
| Proske und Steinhausen, Schwerin (Umsetzung der denkmalpflegerischen Zielsetzung
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| | 3xC Christiane Haberkorn, Christian Meyer, Christine Orel, Schwerin (Pflanzplanung)
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| | Georg v. Gayl, Berlin (Planung Irrgarten)
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| Ausstellungsinhalte: | 2.200 qm Wechselflor
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| | 20.000 Stck Blumenzwiebeln
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| | 15.000 Stck Stauden |
| | 400 Stck Farne
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| | 1.000 qm Rhododrenden
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| | 600 lfd m Hecken |
| | Grabgestaltung und Denkmal |
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